Sprecher 2016


Max Bergmann

Heidelberg Mobil International GmbH

Fachabteilung Geodatenintegration

 

Vortrag:

"Informationsgewinnung durch räumliche Analysen und die Visualisierung von Positionsdaten"

 

In Zeiten des Internet of Things und modernen Sensor Netzwerktechnologien sind Informations- und Kommunikationssysteme immer häufiger miteinander verknüpft und besitzen viele Schnittstellen zum modernen Alltag. Es wird sowohl für die Industrie als auch für die Wissenschaft von immer größerer Bedeutung sein, diese große Datenflut sinnvoll zu verwalten, zu bearbeiten und in verschiedenen Formen zu analysieren und zu visualisieren. Der Weg von einer nahezu informationslosen Punktwolke, zu einer Karte aus der man die richtige Schlüsse ziehen kann, stellt genau diese Herausforderung dar.


Simon Birke

Heidelberg Mobil International GmbH

User Requirements Engineer / Technical Product Owner

 

Vortrag:

"Gefangen im Kontext - Wenn Nutzer von ihrer Software gelangweilt sind"

 

Kontextsensitive Nutzungskonzepte wie bei Amazon, Google oder Spotify reagieren meist nur auf die Interaktionen des Nutzers und versuchen ähnliche Muster abzuleiten und anzubieten. Kurzfristig können die Informationen relevant sein, langfristig werden die Daten aber verdichtet und schließen den Benutzer in einer Informationsblase ein. Hier besteht Handlungsbedarf den Nutzer immer wieder zu fordern, ihm Möglichkeiten zum Ausbrechen von bestehenden Mustern zu geben und eine Entwicklung seines digitalen sowie realen Profils zu fördern.


Dirk Dorsch

Heidelberg Mobil International GmbH

Entwicklungsleiter

 

Vortrag:

"Teamstrukturen: Klassisch oder agil? – Antworten aus der Soziologie"

 

Bis heute finden sich in der Softwareentwicklung zwei maßgebliche Prozessrichtungen. Zum einen die „klassische“ Entwicklung, überwiegend geprägt durch den Wasserfall, und „agile“ Methoden, häufig mit Scrum gleichgesetzt. Doch die Prozesse unterscheidet mehr als nur eine eher formale Ausrichtung im Gegensatz zu einem pragmatischeren Vorgehen. Ein signifikanter Unterschied ist die Rolle der Beteiligten. Während sich klassische Methoden an klassischen, hierarchischen Unternehmensstrukturen orientieren, stellen agile Methoden die Gemeinschaft in den Vordergrund. Prägendes Merkmal agiler Teams ist der Fokus auf ein gemeinsames Ziel. Um dies zu erreichen werden die Teams mit allen Kompetenzen ausgestattet die sie benötigen, vom Developer bis zum UX Engineer. Bestätigungen solcher Strukturen lassen sich bereits in der Soziologie der 1970iger Jahre finden.


Ali Rastagar und Vidu Pirathaparajah

XING AG

Senior Mobile Designer und Lead iOS Entwickler

 

Vortrag:

"Lean Apps use Modular Design"

 

Die Welt der mobilen Endgeräte dreht sich schnell und schneller. Die Folge: Zunehmende Fragmentierung, sowohl von Geräten als auch von Betriebssystemen. Gleichzeitig wollen aber auch stetig wachsende Nutzeranforderungen befriedigt werden, mit noch besseren Designs und noch maßgeschneiderteren Produkterlebnissen. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Ihnen ein modulares Designsystem dabei helfen kann, Ihre Apps effizient zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern – und damit die Herausforderungen dieses dynamischen Umfelds zu meistern.


Birgit Rüger und Matthias Stegmeier

Heidelberg Mobil International GmbH

Product Owner und UX Designer

 

Workshop:

"Design Thinking in a Nutshell"

 

Es wird iterativ, es wird sich schnell anfühlen, es wird Spaß machen! In interdisziplinären Teams lösen wir gemeinsam ein komplexes Problem mit der klassischen Design Thinking Methode. Wir diskutieren, wir skizzieren, wir erleben, wir reflektieren. Spielen Sie mit uns die Techniken durch, die Sie befähigen, Produkte und Services zu entwerfen, die Ihre Kunden lieben werden.


    PD Dr. Andrea Schankin

    Karlsruhe Institute of Technology (KIT)

    Research Associate at TECO

     

    Vortrag:

    "Gamification - wie langweilige Tätigkeiten spielend erledigt werden können"

     

    Längst werden spieltypische Elemente und Prozesse (wie Fortschrittsanzeigen, Highscores oder auch Ranglisten) auch in spielfremden Kontexten angewendet. Sie sollen den Nutzer länger an eine Anwendung binden, die Motivation steigern oder auch den Lernerfolg erhöhen. Insbesondere sonst als langweilig empfundene Tätigkeiten
    sollen "spielend" erledigt werden können. Welche psychologischen Mechanismen stecken dahinter? Warum spielen Menschen eigentlich gern und welchen Effekt hat die Gamifizierung auf die Motivation?


    Sandra Schulz

    Heidelberg Mobil International GmbH

    Visual Designer

     

    Vortrag:

    "Computer, was denkst du denn darüber? Ein Crash Kurs zur Künstlichen Intelligenz"

     

    „Künstliche Intelligenz ist gefährlicher für die Zukunft der Menschheit, als Nukleare Waffen.“ twitterte erst neulich der Tesla Motors Gründer und Unternehmer Elon Musk. Wie weit sind wir nun tatsächlich davon entfernt eine selbstständig denkende Maschine zu bauen? Anhand von Phänomenen und Erscheinungsformen wird auf diese Frage eingegangen. Der Vortrag endet in einer offenen Diskussion zur weiteren Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.